Thomas Palme | Leopold Museum Wien

SCHIELE – BRUS – PALME
03.03.2018 – 11.06.2018

Egon Schiele (1890–1918), Günter Brus (* 1938) und Thomas Palme (* 1967) – Enfant terribles ihrer jeweiligen Generation – erweiterten mit ihren Arbeiten den herkömmlichen Kunstbegriff. Schieles schonungslose Beschäftigung mit dem Individuum, mit dem Selbst, war der notwendig verstörende Auftakt für das von zwei Weltkriegen erschütterte 20. Jahrhundert. In den 1960er Jahren nimmt Günter Brus den Körper als Kapital für die Kunst wieder auf und radikalisiert Schieles Analyse des Ichs, indem er bald Papier und Leinwand verlässt und sich wortwörtlich einer Zerreißprobe stellt. Eine Generation später ist es Thomas Palme, der das Erbe von Schiele und Brus in seinen Grafiken weiterführt, indem er jene zitiert, weiterdenkt oder ihnen antwortet. In der Ausstellung entsteht ein fiktiver – zwischen Brus und Palme auch direkter – Dialog, der zeitliche, räumliche und gesellschaftliche Grenzen bei aller existentialistischen Pein oft auch spielerisch hinter sich lässt.

Leopold Museum, Wien

ART ROTTERDAM 2018

We are very happy to announce our participation at ART ROTTERDAM 2018 with a solopresentation by Mary-Audrey Ramirez in the New Art Section!
Save the date: February 8th – 11th 2018.

Evamaria Schaller | Kunstmuseum Bochum

Auf Augenhöhe / eye-to-eye
Ein Ausstellungsprojekt des Westdeutschen Künstlerbundes e.V. in Kooperation mit dem litauischen Künstlerverband „Meno Parkas“ und dem Kunstmuseum Bochum.
Kuratiert von: Vera Drebusch / Claudia Rinke / Sepp Hiekisch-Picard

Titanikas Galerie der Kunstakademie Vilnius: 8. August bis 3. September 2017
Kunstmuseum Bochum: 30. September bis 3. Dezember 2017

Mary-Audrey Ramirez | SVIT

METAMORPHOSIS
Groupshow curated by Zdenek Felix
Opening reception: Monday, June 5th 2017
Duration of exhibition: June 6th – July 9th 2017
SVIT, Praha

Günter Brus + Thomas Palme

GÜNTER BRUS & THOMAS PALME
//Du und Ich, Zeichenstrich
Vernissage: 01.06.2017, 19 Uhr
Es spricht Roman Grabner, Universalmuseum Joanneum
Ausstellungsdauer: 02.06. – 01.07.2017
galerie GALERIE, Himmelpfortgasse 22, 1010 Wien

Panos Papadopoulos | Athens

„Asthenia No.05“
Groupshow at Grace, Athens
Opening reception: May 30th, 2017, 8PM
Duration of exhibition: May 31st – June 8th 2017

Art Athina | May 25th – 28th 2017

MARTINETZ at ART ATHINA 2017
presenting a solopresentation by Albert Mayr
Booth: C 6
Faliron Pavilion, Athens, Greece
May 25th – 28th 2017

 

Albert Mayr & Panos Papadopoulos | Athen

„Eulen nach Athen tragen“
Groupshow curated by Wiener Artfoundation
April 5th – 26th 2017
77B Kallirrois, 11745 Athens, Greece

Performance of Albert Mayr & Panos Papadopoulos on April 9th at 8 PM.

Panos Papadopoulos | Elenie Koroneou

It Looks Like Up To Me
Groupshow at Elenie Koroneou, Athens / Greece
Opening reception: March 9th 2017, 8 PM
Duration of exhibition: March 10th – April 14th 2017

Panos Papadopoulos | Salon de Bricolage, Athens

Solopresentation of Panos Papadopous at private club Salon de Bricolage, Athens
Curated by the art historian Anna Chatzinassiou, in collaboration with Eleni Koroneou Gallery.
Opening reception: January 24th, 2017 at 8 PM
The exhibition runs through March 19, 2017.

Mary-Audrey Ramirez | KAI 10

METAMORPHOSIS
Group show at KAI 10, Düsseldorf
Curated by Zdenek Felix
Exhibition opens: March 3rd
Until: 27th May 2017

CRINGE
Performance by Mary-Audrey Ramirez at Kai 10
May 11th 2017, 7 PM

Evamaria Schaller | Joanneum Graz

„Dreh dich nicht um, dreh dich nicht um …“
11.02. – 19.03.2017
Eröffnung: 10.02.2017, 19 Uhr
Kuratiert von Roman Grabner
Joanneum Graz / Studio

Die Performance- und Medienkünstlerin Evamaria Schaller hat im Jahr 2016 ein zweimonatiges Stipendium in Istanbul absolviert. Die Türkei hatte zu dieser Zeit durch Verhaftungswellen und restriktive Gesetze gerade Züge eines autoritären Regimes angenommen. Schaller setzt sich in ihren Arbeiten immer mit dem jeweiligen Raum auseinander. Charakteristisch für ihre Performances und Interventionen ist das Einschreiben des eigenen Körpers in die jeweilige Ortsstruktur. In Istanbul hat sie Minimalperformances im öffentlichen Raum durchgeführt, der von je her männlich dominiert ist. Das imperative Dreh-dich-nicht-um signalisiert einen Zustand der Beobachtung und Überwachung, indiziert die Willkür einer Macht und legt zugleich ein Weitermachen des Als-ob nahe – als ob alles in Ordnung sei, als ob man keine Angst haben müsste. Denn wie heißt es im gleichnamigen Kinderspiel so treffend: „Dreh dich nicht um, der Fuchs geht um. Wer sich umschaut oder lacht, dem wird der Buckel blau gemacht.“

Roman Grabner